Spendenaufruf für Kurse für Flüchtlinge

In Hamburg fand im Mai dieses Jahres ein erster Radfahrlernkurs für geflüchtete Frauen statt. Durch eine Kooperation mit dem Jugendtreff Jarrestadt, der ehrenamtlichen Gruppe Grandweg-An der Lohbek und der Hamburger Ergotherapeutin und Radfahrlehrerin Felicitas Gierse konnte ein 20stündiger Radfahrkurs für sechs Frauen durchgeführt werden. Die Gelder für die Kursgebühren der Frauen über € 200,00 pro Teilnehmerin wurden bei der Hamburger Bürgerstiftung eingeworben. Der Kurs fand an zwei Wochenenden im Mai im Stadtteil Winterhude statt.
Alle sechs Teilnehmerinnen, aus drei Ländern, Syrien, Afghanistan und Iran haben den 20stündigen Kurs erfolgreich als Radfahrerinnen abgeschlossen.
Hier ein Zitat der Koordinatorin der Ehrenamtlichen Gruppe Susanne Kostorz, die sich nach dem Kurs bei der Bürgerstiftung für die Gelder bedankte:

Was klasse war:
Dieser Radfahrkurs war nicht nur eine Maßnahme zum Erlernen des Radfahrens,
,) um ihren Radius zu erweitern – auch wollten wir die Frauen untereinander besser verbinden (sie kamen aus Syrien, Afghanistan und dem Iran). Womit wir nicht gerechnet haben, ist, dass es zudem noch ein Deutsch- und interkulturelles Training war… auch das Singen und Tanzen kam nicht zu kurz.
Ich freute mich sehr, dass diese sechs Frauen mir strahlend und stolz nach dem Wochenende entgegen kamen. Zudem haben sich schon die nächsten Frauen angemeldet, die auch Radfahren lernen wollen… es spricht sich rum;-)
Da müssen wir uns aber erst einmal wieder über die Finanzierung Gedanken machen;-)“

Um weitere Kurse für geflüchtete Frauen im Hamburger Norden zu ermöglichen, können Sie spenden. Ein Radfahrlernkurs mit 20 Zeitstunden kostet für jede Frau ca. € 200,00.  Das sind pro Unterrichtsstunde € 10,00. Der VdR sammelt die Spendengelder bis genug für einen neuen Kurs zusammengekommen ist. Dann beginnt die Kursplanung. Der Verband der Radfahrlehrer ist gemeinnützig und Ihre Spende ist steuerlich abzugsfähig. Auf Ihrer Überweisung sollte der Text : „Radfahrlernkurs für geflüchtete Frauen in Winterhude“ stehen – damit wir das Geld zuordnen können.
In den Kursgebühren sind das Trainerhonorar, die Nutzung der Übungsroller und Räder, Tee und Wasser für die Pausen sowie Verhaltens- und Regelinformationen (Verkehrsregeln für Radfahrer als Faltblatt in der jeweiligen Landessprache und eine 27-seitige Broschüre des Deutschen Verkehrsicherheitsrates „Sicher Rad fahren“) enthalten.
Wir freuen uns, wenn Sie helfen möchten.

Das Konto auf das Sie Ihre Spende einzahlen können lautet:
IBAN: DE23 -4306-0967-2023-6889-00
BIC .GENODEM1 GLS
VdR Verband der Radfahrlehrer
GLS Bank Bochum

Hier noch ein Foto der stolzen Radfahrerinnen.

Radfahrkurs für Flüchtlinge
Radfahrkurs für Flüchtlinge

Einfach unglaublich

Es ist einfach unglaublich: ich bin – leidenschaftlicher – Radfahrer geworden.
Mit 5 Jahren aus der kleinsten Stadt Deutschlands, Arnis nach Hamburg gekommen, haben meine Eltern mir das Radfahren, weil „zu gefährlich“, nicht erlaubt. Mit 56 Jahren wollte ich meine Frau überraschen und Radfahren lernen. Und: es hat geklappt. Im wahrsten Sinne des Wortes: eine neue „Er-Fahrung“ für mich. Danke.
Michael Sch., 56 Jahre

Kinder-, Erwachsenen- oder Trainerkurse – die Saison hat begonnen

Bis zum jetzigen Zeitpunkt, zu Ostern, haben in diesem Jahr schon viele unterschiedliche und interessante Kurse stattgefunden. Ob Kinder- oder Erwachsenenkurse oder Fortbildungen für Trainer, ob in Hamburg, Frankfurt, Köln, Wien oder Luxemburg – stets ist die Begeisterung groß. Oft erfahren unsere Kurse Medienresonanz. Wer den Beitrag des Hamburger Abendblattes: „Die große Freiheit – Frau Yang lernt Radfahren“ lesen möchte, schaut bitte in der Online-Präsenz der Zeitung; wer einen Beitrag des Luxemburger Wortes mit Videoclip lesen und sehen möchte, klicke bitte hier (Beitrag in Französischer Sprache, vom 12.04.2014).
Die Hütchen warten auf ihren Einsatz

 

 

 

Hütchen warten auf ihren Einsatz

Saison 2014 in Planung

Wie in jedem Jahr wird in der Zeit um den Jahreswechsel geplant, vorbereitet und organisiert – bald stehen die ersten Termine für 2014 fest und werden hier angekündigt. Der Urlaubskurs in Gartow ist bereits „in trockenen Tüchern“. Mehr darüber erfahren Sie in dem Flyer, den Sie hier hier als PDF downloaden können.

Der Winter nahm kein Ende –

und so waren wir froh, dass wir in unseren ersten Kursen auf die Turnhalle der Schule Tieloh in Hamburg-Barmbek zurückgreifen konnten. Ein Dankeschön auch an die Vereinsführung des SC Urania, die die Kurse perfekt organisiert hatte.

Radfahrkurse März 2013 SC Urania - Hamburger Sportbund
Radfahrkurse März 2013 SC Urania – Hamburger Sportbund

RTL-Nord Fernsehen zu Gast

Der Radfahrkurs für Frauen aller Kulturen im September in Hamburg Altona – initiiert und veranstaltet vom Hamburger Sportbund in Kooperation mit dem Altonaer Turnverband und der Louise Schröder Schule – wurde vom RTL-Fernsehen begleitet. Der Bericht wurde gesendet und kann auf der Seite von RTL angeschaut werden (Link auf dem Bild).Kurssituation

Resonanz aus Luxemburg II – englisch und französisch

Hi Monique,
You may remember me.  I attended your adult cycling course from 28th March last.  Now that some time has passed I thought I’d sent you this email, to let you know how I am getting on and also to comment on the course.  You may wish to add this (of any part of it) to other comments you publish and, if so, you are welcome to do so.
Like most people doing the course I was quite embarrassed that I could not cycle.  I don’t know why, but as a child I had not learned.  When my friend (Pat Weldon) told me about the course I was surprised that there were so many non cycling adults and, like me, many of them wanted to learn.
The course was excellent, for a number of reasons.  Behind it, I think, is a great understanding of what it is like to be a non cycling adult.  When people learn as children cycling becomes second nature to them.  They don’t need to think about the process.  As with walking, they just do it.  We non cyclists have long passed the best time in life to learn – childhood.  We are unsure around bikes.  We can’t believe, despite the daily evidence before our eyes, that we won’t fall off.  Bikes seem heavy and awkward to us.  Socially we are uncomfortable because we can’t cycle and that adds to our difficulties, increasing our lack of confidence.
The course breaks the cycling down into small, manageable steps and teaches these.  Equally important, though, it is designed to increase confidence in small easy steps.  My friend had told me that I would be cycling on the last day of the first week of the course.  I simply did not believe him.  Yet I was.
The course was also designed to be non-competitive and was very successful in this.  There was no being best or better than anyone else.  There were no targets that had to be met, so there was no competition even with oneself.  It was just learning to cycle.
But it is not just the design of the course.  It must also be well taught.  As a retired school teacher and school Principal I can safely say that Monique is a natural teacher..  She was able to command everyone’s attention, explain everything simply and clearly (in three languages too!!).  Her calmness was infectious.  And, pretty well essential for a good teacher, she has a sense of humour.
So, what has happened me since doing the course.  Monique told us to get out on our own as soon as possible after completing the course.  This was excellent advice.  If we went with an experienced cyclist it would have felt as if they were in charge.  The week after the course was over I hired a bike in the Phoenix Park in Dublin (a very large park in the city, with many roads and many kilometers of cycle paths separate from the roads).  The first day was terrible.  It took several attempts to start the bike, even with Monique’s voice giving her calm instructions in my mind.  I was exhausted at the end but had managed to cycle up and down the main cycle path in the park – a completely straight path several kilometers long.
I went back to the park several times over the next week, each time gaining confidence, getting better and going longer distances.  Then I went to New York for a holiday and cycled right around Central Park.  On the last day my wife joined me.  It was such fun.  Being able to cycle while on holidays was one of the main reasons I wanted to learn.
Once I came home I went again to the park for a few more cycles and my wife joined me on one of the days.
Last weekend I bought a bike and today went cycling on the streets for the first time.  Already friends are planning to go with me to the nearby canal path and cycling for the day.
And a few weeks ago I really believed I would never learn.

Regards, Des

Salut Monique,
Vous pouvez me souviens. J’ai assisté à votre parcours vélo pour adultes à partir du 28 Mars dernier. Maintenant que le temps ayant passé, je pensais que je vous envoie cet e-mail, pour vous laisser savoir comment je vais monter et également des observations sur le cours. Vous pouvez ajouter ce (de toute partie de celui-ci) à d’autres commentaires que vous publiez, et si oui, vous êtes invités à le faire.
Comme la plupart des gens qui font la Naturellement, j’étais très gêné de voir que je ne pouvais pas le cycle. Je ne sais pas pourquoi, mais comme un enfant je n’avais pas appris. Quand mon ami (Pat Weldon) m’a parlé de la voie que j’ai été surpris qu’il y avait tant d’adultes à vélo et non, comme moi, beaucoup d’entre eux voulaient apprendre.
Le cours était excellent, pour un certain nombre de raisons. Derrière elle, je crois, est une grande compréhension de ce que c’est que d’être un adulte non vélo. Quand les gens apprennent que le vélo des enfants devient une seconde nature pour eux. Ils n’ont pas besoin de réfléchir sur le processus. Comme pour la marche, ils le font. Nous les cyclistes non ont depuis longtemps dépassé le meilleur temps dans la vie d’apprendre – l’enfance. Nous ne savons pas autour de vélos. Nous ne pouvons croire, malgré les preuves chaque jour sous nos yeux, que nous ne tombera pas. Roues semble lourd et difficile pour nous. Socialement, nous sommes mal à l’aise parce que nous ne pouvons pas de cycle et qui ajoute à nos difficultés, ce qui augmente notre manque de confiance.
Le cours casse le vélo en petites étapes gérables et enseigne ces. Tout aussi important, cependant, il est conçu pour accroître la confiance dans les petites étapes faciles. Mon ami m’avait dit que je serais à vélo sur le dernier jour de la première semaine de cours. Je n’ai simplement pas le croire. Pourtant, je me trouvais.
Le cours a également été conçu pour être non-concurrentiel et a très bien réussi dans ce domaine. Il n’y avait pas être le meilleur ou mieux que quiconque. Il n’y avait pas des objectifs qui devaient être respectées, il n’y avait donc pas de concurrence, même avec soi-même. Il était juste d’apprendre à cycle.
Mais ce n’est pas seulement la conception du cours. Il doit également être bien enseigné. En tant que professeur à la retraite et directeur de l’école, je peux dire que Monique est un enseignant naturelles .. Elle a réussi à attirer l’attention de tout le monde, tout expliquer simplement et clairement (en trois langues aussi!). Son calme était contagieux. Et, assez bien essentiel pour un bon professeur, elle a un sens de l’humour.
Donc, ce qui m’a fait passé depuis le cours. Monique nous a dit de sortir sur nos propres dès que possible après la fin du cours. Cela a été d’excellents conseils. Si nous sommes allés avec un cycliste expérimenté, il aurait senti comme si elles étaient en charge. La semaine d’après le cours a été terminé, j’ai embauché un vélo dans le Parc Phoenix à Dublin (un très grand parc dans la ville, avec de nombreuses routes et de nombreux kilomètres de pistes cyclables séparées de la route). La première journée a été terrible. Il a fallu plusieurs tentatives pour démarrer la moto, même avec la voix de Monique donnant ses instructions calme dans mon esprit. J’étais épuisé à la fin, mais avait réussi à cycle haut et en bas de la piste cyclable dans le parc principal – une voie toute droite longue de plusieurs kilomètres.
Je suis retourné au parc à plusieurs reprises au cours de la semaine prochaine, chaque confiance gagner du temps, de mieux en mieux et va de plus longues distances. Puis je suis allé à New York pour des vacances et le droit à vélo autour de Central Park. Le dernier jour ma femme m’a rejoint. Il a été amusant. Être capable de cycle pendant les vacances a été l’une des raisons principales que je voulais apprendre.
Une fois je suis rentré je suis allé de nouveau au parc pour quelques cycles plus et ma femme m’a rejoint sur l’un des jours.
Week-end dernier, j’ai acheté un vélo et, aujourd’hui, fait du vélo dans les rues pour la première fois. Déjà amis sont de rabotage de venir avec moi sur le chemin du canal à proximité et le vélo pour la journée.
Et il ya quelques semaines je croyais vraiment que je n’aurais jamais d’apprendre.
Monique, j’ai utilisé Google Translate pour transformer cela en français. J’espère que cela a du sens.

Cordialement, Des

Artikel in der fairkehr

In der aktuellen Ausgabe (6/2010) des VCD-Magazins „fairkehr“ (VCD: Verkehrsclub Deutschland) findet man unter der Rubrik „Service“ einen lebendigen Erfahrungsbericht von Maria Heising aus einem Radfahrkurs in Frankfurt und ein Interview mit Christian Burmeister. Die Fotos sind von Asja Caspari. Sehr gelungene Artikel – einen Link zur homepage der faikehr/des Intervies gibt es hier – PDFs beider Artikel (Erfahrungsbericht und Interview) gibt es als 5,5MB große Datei hier, als 1,5 MB große Datei hier. Viel Spaß beim Lesen!

Resonanz aus Luxemburg I

Moien Monique
Ech hun Dir hei eng kleng Geschicht ze verzielen. Ech war jo dest Joer am Abrell an ärer Velosschoul, an sin och ; nodeems ech e puer Startschwiergekeeten hat matt mengem Velo (ze grouss; hun elo e neien wou ech mech mei secher spieren) schon e puer Stonnen gefuer, Mee waat ech am Fong wöll verzielen, ass datt mai Felix (4Joer), seit Oktober och elo Velo fueren kann. Hien haat fir seng 4 Joer am September eng Trotinette matt 2 Rieder geschenkt kritt, wou hien och gut eenz gin ass. Mir hun him och net vill Geschichten verzielt, ewei Pass op et sin just 2 Rieder drun….ech wollt datt hien ouni Angscht sollt do dropklammen an spontan sollt sin. (de Christian haat mir gesoot et wier besser matt enger Trotinette ze leieren wei matt engem Lafrad, an vue datt ech dei Erfahrung jo selwer gemaach hun, war et jo fir mech och logesch 🙂
Ech muss elo wirklech laachen wann de Felix fiirt, well hien mescht ganz spontan deiselwescht Übungen dei mir am Cours gemaach hun, ech denken oft un Iech, wei dir eis gesoot hut , dir musst „Kand“ aus iech erausloosen.
Nach eng Keier merci fir dei flott Erfahrung dei ech gemaach hun an dei ech elo weider matt mengem Jong maachen kann.
Bis dann
E scheine Bonjour un de Christian

Stéphanie Persampieri

Und:
Hi, your concept it’s very interesting and very normal in fact, me I thought all the time I need someone for help me ride a bicycle. After me, the concept may be used in all actions; it’s more important how thinks about your possibilities (skills), in general, for not squelching, for give free rein.
Greetings from Luxembourg

neue Tür für mein leben

Lieber Christian,
vielen herzlichen Dank für deine wunderbare und professionelle Arbeit.
In diesen wenigen Tagen habe ich die Möglichkeit bekommen nicht nur Fahrrad fahren zu lernen, sondern besser mit mir selbst kennen lernen, mit meinen Ängsten und Fähigkeiten.
Die Stunden haben mir ermöglicht, eine neue Tür in meinem Leben zu öffnen und meine Blickwinkel zu verändern.
In diesem Kurs teilzunehmen war für mich eine neue Bereicherung, um mich durchdachtes und selbsbewusster mit den Dingen umzugehen.
Ich wünsche Dir alles Gute.
Zakri