Migrationskurse

Häufig bekamen Mitmenschen mit Migrationshintergrund – insbesondere Frauen – aus kulturell-gesellschaftlichen Gründen keine Gelegenheit, das Radfahren zu erlernen.

Aus der oft typischen Situation vieler Migrantinnen, die durch sprachliche und kulturelle Barrieren gekennzeichnet ist, entstand der Wunsch nach speziellen, eigenen Kursen für Migrantinnen. Das Erlernen des Radfahrens sollte neben gesundheitlichen und Mobilitätsgründen vor allem aber integrative und emanzipatorische Beiträge leisten.

Die Frage, die im Raum stand, war: ‘Ist die moveo·ergo·sum-Konzeption offen und beweglich genug, unter den außergewöhnlichen Voraussetzungen – in letzter Konsequenz ohne Sprache! – das Radfahren mit all seinen Facetten zu vermitteln?’

Die Antwort: Sie war und ist es! – Weil moveo·ergo·sum auf sehr vielen Ebenen ansetzt und wirkt und weil sie natürlich-menschlich ist, ist das Verständnis füreinander garantiert. Migrantinnen erschließen sich über diese Radfahrkurse neue Freiheiten und Beweglichkeit – diese Kurse leisten daher einen großen Beitrag im Hinblick auf Integration und Emanzipation!

Neben der Tatsache, dass ein Radfahrkurs den Teilnehmerinnen in vieler Hinsicht einen ‘positiven Biographieknick’ beschert, ist eine außergewöhnliche Stimmung, herzlich, lebendig und voller Emotionen das herausragende Merkmal der ‘multikulti-Kurse’.

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